Wir führen Workshops, Seminare und Weiterbildungen rund um den Themenkomplex diskriminierungsfreie Arbeitskultur. Die unten aufgeführten Bildungsbausteine stehen beispielhaft für die Themenvielfalt, die wir in unseren Seminaren anbieten.
Die Workshops und Seminare können je nach Interesse und Bedarf am eigenen Arbeitsplatz individuell gestaltet werden und einen bestimmten Themenschwerpunkt intensiv bearbeiten. Ein Zeitrahmen von mindestens 3 Stunden für die face-to-face-Workshops und 1,5 Stunden für die digitalen Workshops muss hier allerdings gewährleistet sein.
Bereich I: Menschen- und Demokratiefeindlichkeit im Alltag
“Diskriminierend sind immer die anderen!” In unserer Wahrnehmung geht eine solche Handlung nie von einem selbst aus. Wie Diskriminierung entsteht, wie sie sich in unserem (Arbeits-)alltag zeigt und was wir dagegen machen können, wird in diesem Workshop vermittelt.
Auch ein inhaltlicher Fokus auf bestimmte Diskriminierungsformen, d.h. Diskriminierungen aufgrund spezifischer Merkmale wie zum Beispiel Alter, Behinderung, Geschlecht oder sozialer Status, ist möglich.
Die Hemmschwelle für menschenverachtende Äußerungen ist merklich gesunken. Teil bewusst, teils unbewusst diskriminierende Aussagen sind zum Alltagsphänomen geworden. Auch im Arbeitskontext begegnen uns daher immer öfter Situationen, in denen wir uns solchen Haltungen gegenübersehen.
Mit diesem Training sollt ihr in eurer Haltung gefestigt auftreten und für euch und andere einstehen können. Dafür wird beleuchtet, was hinter bestimmten Ausdrücken steht und welche Ziele sie verfolgen. Darauf aufbauend erarbeiten wir Reaktionsstrategien. Nach Möglichkeit üben wir einzelne Strategien genauer ein und arbeiten mit konkreten Beispielen aus eurer Organisation. So könnt ihr auch ganz konkrete Handlungsempfehlungen und Tipps für die präventive Unterbindung erhalten.
Der Begriff “Fake News” hat in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen. Wir schauen genauer hin: Was verbirgt sich hinter dem Begriff Desinformation? Wie entstehen “Fake News” und welche Gefahren gehen von gefälschten Nachrichten aus? Zudem wird ausführlich über das Erkennen und den Umgang mit „Fake News“ gesprochen.
Erhaltet einen Einblick in die Entstehung, die Funktion und die Gefahren von sogenannten „Verschwörungstheorien“. Zudem werden Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit diesen Erzählungen vermittelt.
Bereich II: Ideologie und ihre Strategien
Das Wort Extremismus wird mit einer großen Selbstverständlichkeit genutzt. Aber was ist das eigentlich? Dazu werfen wir einen Blick auf die Begrifflichkeiten Extremismus im Allgemeinen sowie Rechts- bzw. Linksextremismus im Besonderen. Zudem wird über die Extremismustheorie gesprochen und ihre Bedeutung geklärt.
Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit dem Weltbild der „Neuen Rechte“ sowie der dazugehörigen Ideologie, den Strategien und dem dahinterstehenden Netzwerk. Ebenfalls wird auf bestimmte Akteure eingegangen, die in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle spielen.
Auftreten und Kommunikation der rechten Szene sind längst nicht mehr versteckt. Dennoch gibt es Symboliken und Zeichen, deren Kenntnis für die Einschätzung anderer Menschen relevant sein kann. Wir frischen euer Wissen dahingehend auf und setzen uns insbesondere mit neuen Trends und den Funktionsweisen der Codes & Styles auseinander.
Antifeministische und trans*-feindliche Einstellungen sind in der Gesellschaft, insbesondere in ostdeutschen Bundesländern, mittlerweile weit verbreitet. Sie korrelieren häufig mit extrem rechten Ideologien und werden daher als „Einstiegsdroge“ in menschenfeindliche und demokratiegefährdende Weltbilder betrachtet. Die Nutzung digitaler Netzwerke spielt dabei eine wichtige Rolle, da diese länderübergreifend als Plattformen für Verbreitung und Vernetzung fungieren.
Wir klären über die Ideologie auf, zeigen Verknüpfungen und aktuelle Erscheinungsformen, insbesondere im digitalen Raum, auf. Neben Erkennen und Verstehen trainieren wir auch Handlungs- und Reaktionsstrategien für den Alltag.
Algorithmen, Anonymität, Künstliche Intelligenz: Hassrede und Menschenfeindlichkeit haben im digitalen Raum optimalen Nährboden gefunden. Soziale Netzwerke fungieren nicht nur als optimale Plattformen für die Verbreitung gefährlicher Inhalte. Sie sind längst als strategische Instrumente zur Vernetzung und Rekrutierung vor allem für rechtsideologische Milieus etabliert. Vor dem Alltag machen diese Prozesse nicht halt, und so trägt die digitale Normalisierung zu einer wachsenden realen Gefahr für einige Bevölkerungsgruppen bei.
Entgegenwirken beginnt mit Aufklärung: Wir werfen einen Blick auf die Mechanismen und Erscheinungsformen und setzen uns mit der Frage auseinander, welche Handlungsmöglichkeiten uns bleiben.

